30.07
2010

Der Duft der Tiroler Bergwiesen

Abgeschickt von Dagmar am 30. Juli 2010 @ 17:06
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Als ich letzte Woche mit Freunden über eine herrliche Tiroler Bergwiese wanderte, konnte ich endlich meinen Bergsommer riechen. Der Bergsommer duftet für mich nach Brunellen  – seit meiner Kindheit war es immer so.

Brunellen duften herrlich intensiv nach Vanille – manche meinen sogar nach Schokolade. Ein wirkliches Fest für die Nase.

Schwarzes Kohlröschen - Fotoquelle naturfotos.at

Schwarzes Kohlröschen - Fotoquelle naturfotos.at

Die Pflanze wächst nur in Höhenlagen zwischen 1.200 und 2.350 m auf Kalkböden. Sie wird ca. 15 bis 20 cm hoch, hat schmale abstehende Blätter und blüht von Ende Juni bis Mitte August – der starke Vanilleduft zieht vor allem Schmetterlinge an.

Das Schwarze Kohlröschen – Nigritella rhellicani – wurde im Jahr 2007 zur Orchidee des Jahres gewählt. Mit der Kür der zur kleinen Gruppe der Bergorchideen gehörenden Pflanze soll auf die Bedeutung des Schutzes alpiner Lebensräume aufmerksam gemacht werden. Beeinträchtigt wird das Schwarze Kohlröschen, wie die meisten Alpenpflanzen, durch Überweidung der Almen, Skipisten und überzogenen alpinen Wegebau.

Als wir entlang des Wanderweges unzählige blühende Brunellen sahen, kamen auch Erinnerungen an die in meiner Kindheit ganz besonderen Tage im “Bergmahd” auf.

Die Bergmahd war und ist eine besondere Zeit des Erntens. Der Bauer nutzt sie nicht nur zum Heuernten sondern auch zum Sammeln von Heilpflanzen. Je nach Kräuterart werden Blüten, Blätter oder Wurzeln mit ihren medizinischen Wirkstoffen zur Herstellung von altbewährten Hausmitteln verwendet und bei Mensch und Vieh eingesetzt.

26.07
2010

Stilles Land

Abgeschickt von Dagmar am 26. Juli 2010 @ 15:04
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Oft ist es schwer, die Gefühle und Eindrücke, die beim Wandern auf einen einwirken, in Worte zu fassen. Heute habe ich ein Lied der Tiroler Gruppe “Findling”gehört, und da ist mir bewusst geworden, daß es genau das ist, was ich beim Wandern empfinde.

Stilles Land
Stilles Land, am Herzrand g’legn, a Handbroat lei vom Paradies
Hoamatland, schun tausend Mal g’sechn und jedes Mal andersch und nei

Taleinwärts der Weg, herzverbund’n mit Dir, da Rundblick auf di aug’ngroaß
Am Wasser mundoff’n, dei Ader zum Leb’m, a Bild für die Herzstub’m in mir

Gipflwärts weitergian, kniawoach am End, dünnluftig ob’m am Ziel
Iatz dalieg’n, herzoff’n, nit denk’n, lei g’spiarn, ewigundnoapaartag.

Z’abends a Stub’m, dahoam bei die Leit, ausraschtn, singen und spiel’n
Inwendig Bilder, schon auswendig glearnt, unvagessn fier mi.

Übersetzung für alle Nicht-Tiroler kann ich auf Wunsch gerne liefern ;-)

Liebe Grüße aus Fiss

Dagmar

Stilles Land - Urgbach im Fisser Urgtal

Stilles Land - Urgbach im Fisser Urgtal



25.07
2010

Johannisbeeren – eine perlende Erfrischung

Abgeschickt von Josef am 25. Juli 2010 @ 15:26
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Hören Sie ihn auch, den Lockruf der Beeren? Plück mich! Iss mich! So tönt es unüberhörbar. Lassen Sie sich ruhig verleiten, denn die Zeit ist kurz und der Genuss alles andere als eine Sünde.

Johannisbeerfest im Europa Wanderhotel Chesa Monte**** am 21. Juli 2010

Johannisbeerfest im Europa Wanderhotel Chesa Monte**** am 21. Juli 2010

Für alle Backfreunde mein Geheimrezept – Oma’s Johannisbeerkuchen

Mürbteigboden:
15 dag Mehl
10 dag Butter
5 dag Zucker

Auflage:
Eiweiß von 3 Eiern
15 dag Staubzucker
40 dag Ribisel

Pudding:
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
1/2 l Milch
50 g Zucker

Zubereitung:
* Aus Butter, Zucker und Mehl einen Mürbteig herstellen (Tipp: alles mit der Küchenmaschine mixen und dann die Masse bröselig in die bebutterte Form drücken)
* Den Boden ca. 20 Minuten bei 200° C backen.
*Von 1/2 l kalter Milch 8 Esslöffel entnehmen und damit das Puddingpulver mit einem Schneebesen in einer Schüssel glatt abrühren. Die übrige Milch mit dem Zucker erhitzen. Die kochende Milch von der Kochstelle nehmen, das fein verrührte Puddingpulver langsam einmengen und dann 1 Minute aufkochen lassen. Im kühlen Zustand auf den ausgekühlten Mürbteigboden streichen.
* Schnee von 3 Eiern steif schlagen und langsam den Staubzucker einrieseln lassen.
* Die entstielten Johannisbeeren auf den Pudding legen und mit der Schneemasse bestreichen.
* Kuchen einige Minuten mit starker Oberhitze fertig backen.

Ich wünsche GUTES GELINGEN!

Oma's Johannisbeerkuchen nach Originalrezept

Oma's Johannisbeerkuchen nach Originalrezept

Übrigens:

Aromatisch säuerlich im Geschmack erfrischen Johannisbeeren nicht nur den Gaumen, sondern gleich den ganzen Körper. Denn Johannisbeeren, auch Ribiseln genannt, zählen mit ihren Inhaltsstoffen zu den gesündesten Obstarten, die es gibt.

24.07
2010

Sticken – das kreative Hobby zur Entspannung

Abgeschickt von Carina am 24. Juli 2010 @ 20:08
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Der Alltag kann ganz schön anstrengend sein: Wer im Beruf, in der Familie und im Haushalt täglich gefordert ist, setzt sich vielfältigen Belastungen aus. Mit einem kreativen Hobby, wie zum Beispiel dem Sticken, lässt sich diesem Stress viel besser begegnen. Körper und Seele können entspannen, da man sich beim Handarbeiten intensiv vertiefen kann.

Vom 17. bis 24. Juli 2010 durften wir im Chesa Monte zum mittlerweile 8. Stickkurs mit Margarete Grandjot einladen.

Sticken in Fiss heißt dem Alltag entschwinden und eintauchen in die Faszination “Mit Nadel und Faden Stoffe individuell zu gestalten”. Die Kursteilnehmerinnen haben uns wieder bestätigt, wie sehr sie die Zeit und alles um sich herum beim Sticken vergessen. Dabei verschwindet die Alltagshektik auch allmählich, denn Handarbeiten hilft, die innere Ruhe zu finden. Das ist zeitgemäße Wellness! Dabei darf natürlich auch reger Gedankenaustausch in alle Richtungen nicht fehlen.

In aufgelockerter Atmosphäre werden die großen und kleinen Geheimnisse verschiedenster Sticktechniken für „Neueinsteiger“ und „Fortgeschrittene“ gelüftet.

In aufgelockerter Atmosphäre werden die großen und kleinen Geheimnisse verschiedenster Sticktechniken für „Neueinsteiger“ und „Fortgeschrittene“ gelüftet.

Frau Margarethe Grandjot vom Stickatelier Herrenberg gab Ihr Wissen bereits in Italien, Island und Südafrika weiter. Ob Schwälmer Stickerei, Nadelmalerei, Ajour-, Hardanger-, Gold-, Stramin-, Kreuzstich-, Monogrammstickerei oder Nadelspitze: Lernen kann man bei ihr alles.

Für Stickprofis steht ein umfangreiches Sortiment an Zubehör sowie Vorlagen und Zeitschriften zur Verfügung!

Für Stickprofis steht ein umfangreiches Sortiment an Zubehör sowie Vorlagen und Zeitschriften zur Verfügung!

Jede Teilnehmerin wird von Frau Grandjot individuell beraten!

Jede Teilnehmerin wird von Frau Grandjot individuell beraten!

Zum Abschluß der Woche präsentieren die fleißigen Stickdamen Ihre Werke

Zum Abschluß der Woche präsentieren die fleißigen Stickdamen Ihre Werke

22.07
2010

Abendwanderung mit Frau Winkler

Abgeschickt von Carina am 22. Juli 2010 @ 15:32
2 Kommentare. Lesen & Schreiben »

Wir lieben unser Dorf und das möchten wir Ihnen gerne zeigen. Während eines gemütlichen abendlichen Dorfrundganges erzählt Ihnen Frau Winkler etwas über unsere Kultur und zeigt Ihnen viel Spannendes aus vergangenen, aber auch aus heutigen Zeiten.

Start um 21:00 Uhr vor dem Hotel

Start um 21:00 Uhr vor dem Hotel

Platz neben der Kirche

Platz neben der Kirche

Der Platz neben der Kirche hatte mehrere Bedeutungen. Er war Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensraum. Seine Hauptfunktion lag jedoch in der Kommunikation.  Früher trieben die Bauern am Morgen das Vieh zum Brunnen. Dabei kam es zu Gesprächen, die vom Vieh bis zu naturphilosophischen Betrachtungen reichten. Am Nachmittag kamen die Fraune beim Brunnen zum Wäschewaschen zusammen, da in den alten Häusern kein Wasser war. Dabei unterrichtete man einander über den neuesten Dorfklatsch.

Heute hat sich die Funktion des Platzes gänzlich geändert, er ist nur mehr Schnittpunkt von Straßen.

Ein kleiner Halt vor dem alten Gerichtsgebäude

Ein kleiner Halt vor dem alten Gerichtsgebäude

Die älteste, heute noch erhaltene Jahreszahl in Fiss ist über einem Fenstergitter des Hauses Nr. 49 gut lesbar zu sehen: 1459. Nach dem Mauerwerk zu schließen, soll dieser Hausteil einmal Gerichtsgebäude gewesen sein, in dem die Ritter von Landeck jedes Jahr zwei mal die Dorfstreitigkeiten geschlichtet haben.

Frau Winkler freut sich sehr, Sie alle bei einer dieser Wanderungen dabei zu haben, damit auch Sie mehr über die Dorfgeschichte von Fiss erfahren!

15.07
2010

Es naht das Ende unseres Skigefängnisses

Abgeschickt von Dagmar am 15. Juli 2010 @ 18:07
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Eingeweihte Chesa Monte Gäste wissen sofort, was gemeint ist, wenn vom “Skigefängnis” gesprochen wird. Diese Bezeichnung für unseren Ski- und Schuhraum hat in den letzten Jahren als “Running Gag”  die Runde gemacht.

Wer, wann, warum den Ski- und Schuhraum so getauft hat, ist leider nicht überliefert. Ich kann mir nur vorstellen, daß die Gründe dafür der sehr dürftige Charme und die kühle Atmosphäre dieses Raumes waren.

Umbau "Skigefängnis" im Verwöhnhotel Chesa Monte****

Umbau "Skigefängnis" im Verwöhnhotel Chesa Monte****

Nun denn, diese Zeiten sind ab heute vorbei. Seit dem Vormittag sind Tischler der Firma Tschallener aus Ried am Werk, um aus dem zweckmäßigen Skigefängnis ein wirkliches Schmuckkästchen zu machen. Es wird gebohrt, gehämmert und gehobelt ……

Die fleißigen Handwerker

Die fleißigen Handwerker

am Ende des ersten Tages ist schon sehr viel geschafft:

Sieht doch schon sehr gut aus!

Sieht doch schon sehr gut aus!

…. und jetzt wird fieberhaft nach einem neuen Namen gesucht!

14.07
2010

Volles Schrot und Korn – Dinkel-Jourgebäck

Abgeschickt von Josef am 14. Juli 2010 @ 15:15
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Im Rahmen unseres Ernährungsworkshops “Mehr Lebensqualität durch bewussten Genuss” fand am 6. Juli 2010 in der Hotelküche im Chesa Monte ein Brotbackkurs mit Hildegard Stickler statt.

Brotbackkurs mit Hildegard Stickler

Die Leiterin des Brotbackkurses - Hildegard Stickler - tatkräftig unterstützt von Maximilian und Johannes

Jourgebäck (ca. 50 Stück):

600 g Milch, 40 g Germ, 1 EL Honig, 1 EL Salz, 50 g zerlassene Butter, 1 kg sehr fein gemahlener Dinkel

1 versprudeltes Ei zum Bestreichen, grobes Steinsalz, Mohn, Leinsamen, Sesam zum Bestreuen

Brotbackkurs im Chesa Monte in Fiss

Brotbackkurs im Chesa Monte in Fiss

Zubereitung:

Milch, Germ, Honig, Salz und zerlassene Butter verrühren und zum Mehl geben. Gut durchkneten und zugedeckt gehen lassen. Den Teig zweimal jeweils 5 Minuten kneten. Dazwischen immer wieder aufgehen lassen.

Fünf Rollen zu je 350 g formen, diese in zehn gleiche Stücke teilen und zu Kugeln schleifen. Aus den Kugeln Gebäcksstücke formen, in Mehl setzen und aufs Blech geben. Dabei einen Abstand in Gebäcksgröße halten. Mit Ei bestreichen und mit grobem Steinsalz, Mohn, Leinsamen oder Sesam bestreuen.

Das Gebäck aufgehen lassen und 15 bis 20 min. bei 230°C backen. Zu Beginn des Backvorganges eine Schüssel mit kochendem Wasser in den Ofen stellen.

Hinweis: Das Jourgebäck kann warm eingeforen werden. Bei Bedarf auftauen und kurz anbacken.

Dinkeljourgebäck hausgemacht im Chesa Monte in Fiss

Hausgemachtes Dinkelgebäck ... fertig zum Genießen!

Info zum Dinkel:

Diese uralte Kulturform des Weizens ist besonders eiweißreich. Bemerkenswert ist sein Gehalt an Kalium, Eisen und Phosphor. Durch seinen sehr hohen Klebergehalt ist Dinkel gut backfähig.

Gutes Gelingen!

13.07
2010

Auf den Spuren des letzten Ritters von Laudegg

Abgeschickt von Dagmar am 13. Juli 2010 @ 11:26
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Die Genusswanderung am 11. Juli 2010 mit Frau Winkler führte die emsigen Chesa Monte**** Wanderer auf die Spuren des letzten  Ritters von Laudegg von Fiss nach Ladis.

Start zur Genusswanderung von Fiss nach Ladis mit Maria Winkler

Start zur Genusswanderung von Fiss nach Ladis mit Maria Winkler

Die Burg Laudegg – eine teilweise restaurierte Burgruine in Ladis, Tirol – liegt am Fuß der Samnaungruppe und thront auf einem senkrechten Schieferfelsen hoch über dem Oberinntal.

Der Wohnturm wurde um 1200 erbaut und 1239 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg war bis zum 16. Jahrhundert hin Verwaltungssitz des Oberen Gerichts und verfiel allmählich, als der Verwaltungssitz nach Ried im Oberinntal übersiedelte. Ab 1940 und 1960 begann die teilweise Restaurierung.

Die Burg befindet sich in Privatbesitz, kann jedoch in den Monaten Juli und August einmal wöchentlich besichtigt werden.

Zur Burg Laudegg gibt es eine Sage, die uns von einem tragischen Schicksal berichtet.

Burg Laudegg in Ladis

Burg Laudegg in Ladis

Der letzte Ritter von Laudegg

Eine stolze Burg steht am Felsenrand. Im Schloß ist Weinen und Klagen.
Den Schloßherrn sieht man in eiserner Wehr
den Berg hinunterjagen.
Er reitet hinaus in den schweren Kampf,
den Rittern ziemt es zu schützen
den Glauben, das Land und Weib und Kind.
Die Lanzen im Sonnenschein blitzen.
Nach dem dritten Kreuzzug kehrt
Ritter Albrecht heim
aus Kampf und Schlachtgetümmel,
nun jagt er schon den Berg hinan
auf seinem stolzen Schimmel.
Der Teich trennt ihn noch von der Burg,
den muß er rasch durchreiten,
nun gibt es bald ein Wiedersehn,
nun kommen schöne Zeiten.
Des Teiches Mitte ist erreicht.
Vom Schloß ein Tücherwinken.
Doch weh, o weh! Im tiefen Schlamm
Reiter und Roß versinken.
In lichten Vollmondnächten sieht
den Helm man heut’ noch blitzen,
als wollt der Ritter Weib und Kind
im Tode noch beschützen.

Quelle: Burgen, Schlösser, Ruinen in Nord- und Osttirol, Beatrix u. Egon Pinzer, Innsbruck 1996


10.07
2010

Mehr Lebensqualität durch bewussten Genuss

Abgeschickt von Dagmar am 10. Juli 2010 @ 13:42
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Vom 3. bis 10. Juli 2010 veranstalteten wir im Verwöhnhotel Chesa Monte**** einen Ernährungsworkshop mit Hildegard & Heinz Stickler.

Leider ist Essen für viele im Alltag zur Nebensache geworden, weil es omnipräsent, preiswert und ohne Aufwand zu haben ist. Besser mit sich und dem, was uns nährt, umzugehen, hieße jedoch, dem Essen seinen zustehenden Platz einzuräumen sowie kulinarische Intelligenz und Genußkompetenz zu fördern.

Ernährungsberaterin Hildegard Stickler & Buchautor Heinz Stickler

Ernährungsberaterin Hildegard Stickler & Buchautor Heinz Stickler

Regeln der kleinen Schule des Genießens:

Genuss braucht Zeit – schaffen Sie sich in Ihrem Tagesablauf  “Genussinseln”!
Genuss muss erlaubt sein – Gönnen Sie sich Genusserlebnisse!
Genießen geht nicht nebenbei! Schenken Sie dem Genuss Aufmerksamkeit!
Genuss ist individuell – hören Sie auf Ihren Körper!
Weniger ist mehr – beschränken Sie sich zeitweilig in Ihrem Genusserleben!
Genuss ist alltäglich – warten Sie nicht auf einen besonderen Moment, genießen Sie im Jetzt!
Genuss braucht Erfahrung – erleben Sie bewusst mit allen Sinnen und behalten Sie das Genusserlebnis in Erinnerung!

Quelle: Lutz R, Sundheim D (2002)

Wissen ist auch beim Essen Macht. Wer sein Essen intelligent wählt, zubereitet und genießt, tut seiner Gesundheit Gutes. Schon Goethe sagte: “Es ist nicht genug zu wissen. Man muß auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen. Man muß auch tun!”

Bei den täglichen Vorträgen haben die teilnehmenden Gäste und unsere Mitarbeiter viel Neues und Interessantes zum Thema “Kulinarische Intelligenz” und “Bewusstes Genießen” erfahren.

Zitat Heinz Stickler: Die Tiere fressen. Die Menschen essen. Aber nur die Weisen verstehen zu speisen.

DWorkshop "Bewusstes Genießen"

Workshop "Bewusstes Genießen"

8.07
2010

Himmlische Früchtchen

Abgeschickt von Josef am 8. Juli 2010 @ 13:40
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Schon die Jäger und Sammler wussten vor mehr als 10.000 Jahren ihren Speiseplan mit einer Vielzahl an Beeren zu bereichern. Die Beliebtheit von Beerenobst ist nach wie vor ungebrochen.

Erdbeerzeit im Chesa Monte in Fiss

Süße Früchtchen im Chesa Monte****

Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren sind typische Gartenbeeren, die im Sommer für bunte Abwechslung am Speiseplan sorgen. Sie schmecken als Belag oder Fülle für Kuchen, im Müsli und Joghurt, als Kompott und als Saft- oder Milchmixgetränk oder einfach pur als kalorienarmer Snack.

Beerenobst ist reich an lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Das enthaltene Vitamin C unterstützt den Körper bei der Immunabwehr und ist für den Zellschutz bedeutend.

Die Ballaststoffe quellen im Magen und Darm, da sie Wasser binden, und füllen somit den Verdauungstrakt und machen länger satt. Zudem wirken sie ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel.

Beeren sind gute Kalium- und Eisen-Lieferanten. Eisen ist bedeutend für die Blutbildung. Darüber hinaus sind die kleinen Früchte reich an gesundheitsfördernden, sekundären Pflanzenstoffen wie Carotinoiden und Polyphenolen. Diese bioaktiven Substanzen geben den Beeren ihre typische Farbe.

Carotinoide können die Abwehrkräfte stärken, einigen Krebsarten vorbeugen und schützen die Haut und Schleimhäute. Den Polyphenolen wird eine positive Wirkung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Zellschäden zugeschrieben.

Tipp für Ihre Gesundheit & unsere Umwelt: Genießen Sie BIO Beeren aus heimischem Freilandanbau nur zu ihrer Saison. Vollreifes Obst hat den höchsten Gehalt an Vitaminen und bioaktiven Substanzen.

Hausgemachte Erdbeermarmelade:

Sie ist vom Frühstückstisch nicht wegzudenken und zaubert auch in grauen Wintertagen den Geschmack des Sommers aufs Brot: die klassische Erdbeermarmelade.

Umso besser, dass sie auch ganz einfach selbst zu machen ist! Sie brauchen nur ein Kilo Erdbeeren (Tipp: Je reifer desto besser!), ein Kilo Gelierzucker (1:1) und den Saft einer Zitrone.

Erdbeeren mit Stiel waschen, putzen und abtropfen lassen. Wer’s stückig mag, lässt die Früchte ganz, ansonsten halbieren oder vierteln. Erdbeeren in einem großen Topf mit Gelierzucker und Zitronensaft vermischen und zehn Minuten sprudelnd kochen. Enstehenden Schaum abschöpfen. Die heiße Marmelade in saubere Gläser füllen (Tipp: heiß ausspülen), fest verschließen, und fertig ist der Fruchtgenuss, der sich mindestens ein halbes Jahr hält (Tipp: kühl und dunkel lagern).

Wer’s gern noch fruchtiger und nicht so süß hat, kann auch 1:2 oder 1:3 Gelierzucker verwenden.

Selbstgemachte Marmelade ist übrigens ein nettes Mitbringsel.

Hausgemachte Chesa Monte**** Erdbeermarmelade

Hausgemachte Chesa Monte**** Erdbeermarmelade

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