5.12
2010

Die Zirbe – Pinus cembra

Abgeschickt von Dagmar am 5. Dezember 2010 @ 08:40
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Der Mythos, mit dem die Zirbe – die Königin der Alpen – behaftet ist, hat seine guten Gründe. Es ist nicht nur die Gemütlichkeit, die das Holz ausstrahlt, sondern es sind die vielen zusätzlichen positiven Eigenschaften.

Seit Jahrtausenden macht sich der Mensch die ZIRBE (im Tiroler Dialekt ZIRM) zu Nutze. Draußen in den Bergen schützt sie vor Gefahren. Verarbeitet bringt sie jene Charakterstärke in den Raum, die ihr über Jahrhunderte in der Natur abverlangt worden ist.

Viele wertvolle Attribute des Holzes wecken seit Jahrtausenden die Sinne des Menschen. Durch eingelagerte, das Raumklima gleichmäßig positiv beeinflussende Holzinhaltsstoffe werden Wohlbefinden und Gesundheit nachhaltig angeregt und gefördert.

In einer Studie wurden die Auswirkungen von Zirbenholz auf die Belastungs- und Erholungsfähigkeit des menschlichen Körpers erforscht. Es zeigt sich eine deutlich bessere Schlafqualität. Die bessere Erholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche Ersparnis liegt bei 3500 Herzschlägen pro Tag, das entspricht ca. einer Stunde „Herzarbeit“. Wissenschaftlich belegt ist auch die Tatsache, dass in einem Zirbenzimmer keine Wetterfühligkeit auftritt. Trotz Luftdruckänderung bleibt der Kreislauf stabil. Das Material der Wohnungseinrichtung hat offensichtlich größere Auswirkungen auf Befinden und Gesundheit als bisher bekannt.

Die positive Wirkung des Zirbenholzes wird durch das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe, vor allem des Alpha-Pinens, das in hoher Konzentration im ätherischen Zirbenöl enthalten ist, hervorgerufen.

Eine Spezialität ist der Zirmschnaps, bei dem drei bis vier Zirbenzapfen pro Liter Schnaps mehrere Wochen eingelegt werden, bis der Extrakt eine dunkelbraun-rötliche Farbe angenommen hat.  Zirmschnaps wird als Heil- und Genussmittel verwendet.

Zirbenspäne beim Eingang zum neuen Chesa Monte Alpin Refugium

Zirbenspäne beim Eingang zum neuen Chesa Monte Alpin Refugium