4.07
2010

Eiskaltes aus dem Obstkorb

Abgeschickt von Josef am 4. Juli 2010 @ 17:23
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Sorbets eignen sich herrvorragend für eine kleine Erfrischung zwischendurch. Ich verwende sie als Zwischengang bei meinen Menüs.

Sorbet (das Wort stammt aus dem arabischen Raum) bestehen aus Fruchtpüree oder Fruchtsaft, Zucker oder Zuckersirup. Mehr braucht es eigentlich nicht, alles Weitere sind Zugaben. Gewürze oder Alkohol verbessern den Geschmack. Wesentlich ist, dass Sorbets ohne Zugabe von Milchprodukten, Eiern oder Fett auskommen, und dass die Masse, während sie friert, immer wieder kräftig umgerührt wird. Dann nämlich bilden sich keine Eiskristalle, die Wassereis sonst hart und ungenießbar machen.

Schnee vom Götterberg. Auch die alten Griechen und Römer sollen bereits Sorbetähnliches geschätzt haben – den Griechen galt Schnee vom Götterberg Olymp, vermischt mit Früchten und Fruchtsaft, als besondere (und seltene) Delikatesse. Kaiser Nero soll sich im Sommer Schnee aus den Bergen holen haben lassen – für die kaiserliche Tafel wurde er mit Honig, Zimt, Rosenwasser, Datteln, Feigen und Mandeln angerichtet.

Hausgemachtes Marillensorbet

Hausgemachtes Marillensorbet

Marillensorbet:

Sehr reife und sehr aromatische Früchte sind die Grundvoraussetzung für diese kalte Köstlichkeit.

¼ kg Marillen kurz in kochendes Wasser legen, mit kaltem Wasser abschrecken, die Haut abziehen, die Früchte halbieren, dabei den Kern entfernen.

Das Fruchtfleisch mit 100 l Wasser, Zucker und einem Spritzer Zitronensaft ca. 10 Minuten kochen lassen. Danach in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer fein pürieren.

Die Masse in einen gut verschließbaren Behälter geben und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag das Marillenmus in die Eismaschine geben und etwa eine halbe Stunde lang zu Cremeeis rühren. In gekühlte Gläser geben und mit einem Minzeblatt garnieren.

Viel Spaß beim Nachkochen!