4.07
2011

Se(h)en und staunen

Abgeschickt von Carina am 4. Juli 2011 @ 18:46
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….. das war das Motto unserer Wanderung durch die Murmeltierregion zu den Hochgebirgseen  „Furglersee“, „Glockseen“ und „Blankasee“.

Tausende von Murmeltierbauten gibt es hier und ständig hört man die grellen und doch vertrauten Warnpfiffe der „Wächter“ in den Murmeltierkolonien.

Von Fiss ging’s mit dem kostenlosen SFL-Wanderbus nach Serfaus (1.427 m). Weiter mit der Lazidbahn zum Kölner Haus (1.965 m) und zum Lazid (2.346 m). Auf der „Scheid“ in Richtung „Furglersee“ abzweigen – hier beginnt die Murmeltierregion. Über die Scheid (2.429 m) und das Kitzköpfl zum Furglersee (2.458 m). An imposanten Felswänden vorbei geht’s zur Kanzel und zu den Oberen Glockhäusern mit den Glockseen und dem Blankasee.

Unsere Gäste waren begeistert – Sie erlebten eine herrliche Wanderung mit Freunden und Gleichgesinnten in traumhafter Natur!

Wissenswertes zu den Murmeltieren:
Murmeltiere bauen sehr ausgedehnte Gangsysteme, welche aus Fluchtröhren und separatem Dauerbau bestehen können.  Die Gänge können eine Länge von 10 bis 70 m haben; der bisher gemessene Rekord war ein Tunnel von 113 m Länge.

Im Winter halten Murmeltiere einen ausgedehnten Winterschlaf, der bis neun Monate dauern kann. Der Schlafkessel wird dafür mit weichem Gras ausgepolstert, in welchem sich die Tiere zusammenrollen. Für diese lange Ruhezeit fressen sie sich in den kurzen Sommermonaten große Fettreserven an.

Während der saisonalen Ruhephase können Darm und Magen der Murmeltiere um die Hälfte verkleinert werden, um Energie zu sparen.

„Öl des Lebens“ nennt man das Murmeltieröl in den Bergen.
Zu Recht! Denn Murmeltieröl enthält einen hohen Anteil an natürlichem Kortison und ist schon seit Jahrhunderten ein altbewährtes Heilmittel, das bei Muskel- und Gelenkbeschwerden wohltuende Erleichterung verschafft. Das Öl hat eine stark entzündungshemmende Wirkung, welche in der Naturmedizin schon seit langem bekannt ist. Aufgrund seiner Eigenschaften dringt das Murmeltieröl tief in das Gewebe ein und fördert die Durchblutung.