23.08
2010

Verrückt nach Pilzen

Abgeschickt von Dagmar am 23. August 2010 @ 15:52
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2010 ist ein ausgesprochenes Pilzjahr.

Sie sind weder Tiere noch Pflanzen, manche sind mikroskopisch klein, andere sind fußballgroß, manche sind ein Gaumenschmaus, andere sind extrem giftig: Das Reich der Pilze hat die Menschen von jeher fasziniert. Wer sich die Vielfalt klarmacht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Momentan haben die Pilze im Fisser Wald Hochsaison. Beim Wandern trifft man überall und ständig auf Pilzsammler, die ihrer Leidenschaft frönen.

Die Nachricht, dass die Pilze da sind, hat auch die Pilzsammler im Chesa Monte aufgewühlt. Dieses Wissen weckt wirklich Begierden.  Da wird der Weidenkorb hervorgeholt und das Taschenmesser parat gelegt, bevor es auf Pilztour geht.

Unser Koch Marcel wird seinen Fund übrigens zu köstlichen Steinpilzravioli verarbeiten. Rezept folgt!

Steinpilze aus dem Fisser Wald

Steinpilze aus dem Fisser Wald

Der Name „Steinpilz“ ist nicht entstanden, da er auf Steinen wächst oder auf steinigem Gelände vorkommt – der Name hat seinen Ursprung in der Konsistenz seines Fleisches. Es ist besonders fest, verglichen mit anderen Pilzen.

Steinpilze sind Mykorrhiza-Pilze. Das bedeutet, Sie gehen eine Partnerschaft mit einer anderen Pflanze (Baum) ein. Daher stammen auch ihre Namen: Fichten-, Kiefern-, Eichensteinpilz (= Sommersteinpilz). Sie sind als kulinarische Delikatesse bekannt.

Mykorrhiza Pilze sind heutzutage nicht oder nur kaum züchtbar. Das macht sie so teuer, da sie in freier Natur gesucht und gesammelt werden müssen.

"Jäger und Sammler" - Marcel, Koch im Verwöhnhotel Chesa Monte****

"Jäger und Sammler" - Marcel, Koch im Verwöhnhotel Chesa Monte****